Die 10W/60 ist die schwerste der drei Offroad-Viskositäten dieser Baureihe — und die einzige davon, für die Motorex zusätzlich die Freigabe KTM LC4 ab Baujahr 2007 ausweist. Wer einen großvolumigen Einzylinder unter sich hat, der lange heiß gefahren wird, findet hier die passende Auslegung.
Technische Daten
- Typ: vollsynthetisches 4-Takt-Motoröl, Offroad-Linie
- Viskosität: SAE 10W/60
- Freigaben: API SM · API SN · API SP · JASO MA2 · KTM LC4 2007+
- Kupplung: für Motoren mit nasser Lamellenkupplung ausgelegt (JASO MA2)
- Eigenschaften: extrem hohe thermische Stabilität und Scherstabilität, katalysatorgetestet, für den härtesten Geländeeinsatz formuliert
- Kenndaten: Farbe gelbbraun · Dichte 0,853 g/cm³ bei 20 °C · 160,6 mm²/s bei 40 °C · 24,5 mm²/s bei 100 °C · Viskositätsindex 185 · HTHS bei 150 °C mindestens 3,5 mPa·s · Flammpunkt ab 200 °C · Pourpoint −42 °C · NOACK 5,00 % · Sulfataschegehalt 0,81 % · TBN 7,10 mg KOH/g
- Kaltstart: CCS-Wert 3490 mPa·s bei −25 °C
- Herstellerhinweis: wassergefährdend mit Langzeitwirkung — Altöl fachgerecht entsorgen
Lieferzeit & Bestellung
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Unsere Einschätzung
Der Viskositätsindex von 185 ist hier der interessante Wert. Er sagt, wie stark sich das Öl zwischen kalt und heiß verändert: je höher, desto stabiler bleibt der Schmierfilm über den Temperaturbereich. Bei einem luft- oder ölgekühlten Großvolumen-Einzylinder mit langen Volllastphasen ist genau das die Eigenschaft, auf die es ankommt.
Ein dickeres Öl ist trotzdem nicht automatisch das bessere. Steht in deinem Bordbuch 10W/50, dann bleib dabei — die 10W/60 ist eine Antwort auf eine bestimmte Vorgabe, kein Upgrade auf Verdacht. Die Alternativen liegen daneben unter Motoröl, das gesamte Programm des Herstellers unter Motorex.