Wenn ein Motorrad kein vollsynthetisches Öl vorgeschrieben bekommt, ist 10W/40 die mit Abstand häufigste Vorgabe im Bordbuch — sie steht in mehr Handbüchern als jede andere Viskosität, die über unseren Werkstatttresen geht. Genau diese Lücke füllt das TOP SPEED 4T in der 10W/40: synthetisch nach dem MC-Verfahren, mit den aktuellen API-Klassen SM, SN und SP und mit JASO-MA2-Freigabe für die Kupplung im Ölbad.
Motorex führt die Reihe in vier Viskositäten und beschreibt sie als entwickelt für Maschinen mit mittlerem und großem Hubraum, bei denen der Hersteller kein vollsynthetisches Öl verlangt. Diese hier ist die Mitte davon.
Technische Daten
- Viskositätsklasse SAE 10W/40, synthetisch in MC-Technologie
- Spezifikationen laut Datenblatt: API SM, API SN, API SP, JASO MA2
- Viskosität bei 40 °C 91,0 mm²/s, bei 100 °C 13,9 mm²/s, Viskositätsindex 157
- HTHS bei 150 °C mindestens 3,5 mPa·s
- CCS 5118 mPa·s bei −25 °C, Pourpoint −33 °C
- NOACK 6,30 %, TBN 6,50 mg KOH/g, Sulfatasche 0,80 %, Dichte 0,855 g/cm³, Farbe braun
Lieferzeit & Bestellung
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Unsere Einschätzung
Das ist das Öl, von dem in einer Mehrmarkenwerkstatt am meisten durchgeht, und dafür gibt es einen guten Grund: Es deckt die typische Vorgabe der allermeisten Straßenmotorräder ab, ohne dass man für vollsynthetische Reserven bezahlt, die der Motor nicht abruft. Wer sein Motorrad im Alltag und auf Touren bewegt, ist damit richtig bedient.
Der Unterschied zur günstigeren FORMULA-Reihe steckt nicht im Marketing, sondern in der API-Klasse: TOP SPEED trägt SM, SN und SP, FORMULA endet bei SL. Für neuere Maschinen mit Katalysator und engen Serviceintervallen ist das der Punkt, an dem wir zu dieser Dose greifen.
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