Die 10W/30 ist die dünnste der vier TOP-SPEED-Viskositäten — und die einzige, deren HTHS-Viskosität bei 150 °C mit mindestens 2,9 mPa·s angegeben ist statt mit 3,5. Das ist kein Makel, sondern der Zweck: Manche Motoren verlangen im Bordbuch genau diese leichte Auslegung. Dort ist sie die einzig richtige Wahl — und nur dort gehört sie hinein.
Wie die ganze Reihe wird sie in MC-Technologie hergestellt, trägt API SM, SN und SP sowie die JASO-MA2-Freigabe für Ölbadkupplungen und ist für Maschinen mit mittlerem und großem Hubraum gedacht, für die kein vollsynthetisches Öl vorgeschrieben ist.
Technische Daten
- SAE 10W/30, synthetisch (MC-Technologie)
- API SM, API SN, API SP, JASO MA2
- HTHS bei 150 °C: mindestens 2,9 mPa·s — niedrigster Wert der TOP-SPEED-Reihe
- Viskosität 40 °C: 63,6 mm²/s, 100 °C: 10,6 mm²/s, Index 157
- CCS 3664 mPa·s bei −25 °C, Pourpoint −36 °C, Flammpunkt über 200 °C
- NOACK 6,60 %, TBN 6,70 mg KOH/g, Sulfatasche 0,80 %, Dichte 0,852 g/cm³
- Senkt laut Herstellerangabe den Ölverbrauch
Lieferzeit & Bestellung
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Unsere Einschätzung
Bei diesem Öl ist die wichtigste Auskunft eine Warnung: Fülle eine 30er-Heißviskosität nur dann ein, wenn dein Motorradhersteller sie vorschreibt. Der HTHS-Wert beschreibt, wie tragfähig der Schmierfilm im heißesten und höchstbelasteten Punkt des Motors bleibt — im Gleitlager der Pleuelstange. 2,9 statt 3,5 mPa·s ist bei einem dafür ausgelegten Motor unproblematisch und spart Reibung. Bei einem Motor, der für eine 40er oder 50er konstruiert wurde, ist es das Gegenteil.
Der Vorteil, wenn sie freigegeben ist: weniger Panscharbeit für die Ölpumpe, schnellerer Druckaufbau nach dem Kaltstart und weniger innere Reibung als bei einer dickeren Abfüllung.
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